Die Hofstelle

Aus zwei mach eins

Der Name Rieger wird 1581 erstmals urkundlich erwähnt. Seither haben viele Generationen auf dem Hof gelebt, diesen geformt und weitergegeben. Stets vorausschauend und auf die Familie bedacht entstand so unser heutiger Ackerbau- und Forstbetrieb. Der neue Riegerhof vereint das Werk unserer Vorfahren.

Früher wurde der Betrieb an zwei Hofstellen geführt, in Aying und Grasbrunn. Im Jahre 2010 haben wir uns entschieden, eine völlig neue Hofstelle auf dem Ayinger Oberfeld zu errichten. Dazu wurde zunächst eine Maschinenhalle, später auch ein Familienhaus mit angebautem Wirtschaftsgebäude als neuer Lebensmittelpunkt gebaut. 2016 konnten wir unseren Umzug aus dem Ortsinneren mit der Fertigstellung der Riegerhof-Tenne abschließen.

Nach modernsten Standards und mit viel Herzblut errichtet, schafft dieser Hof uns und auch nachfolgenden Generationen hoffentlich die besten Voraussetzungen für eine vielfältige familiäre Landwirtschaft mit Zukunft.

 

Ackerbau und Landschaftspflege

Familiäre Landwirtschaft über Generationen

Aktive Landwirtschaft prägt seit Jahrhunderten unsere einmalige Kulturlandschaft. Durch die Bewirtschaftung und Pflege unserer Felder, Wiesen und Wälder bleibt dieses wertvolle Gut erhalten. Auf unseren Flächen rund um die Gemeinde Aying bauen auch wir diverse Getreidesorten, Raps und Mais an, die sowohl als Lebensmittel, als auch als Futter verwendet werden. Grundlage für unsere Arbeit ist neben einer fundierten Ausbildung und ständiger Weiterbildung auch das praktische Wissen und die Erfahrung, welche über Generationen aufgebaut und weitergegeben wurde.

Der Riegerhof liegt in der Gemeinde Aying und somit auf der Münchner Schotterebene. Unsere Böden sind eher steinig und flachgründig. Ihr Wasserhaltevermögen ist daher nicht sehr hoch.

Mit den Klimaveränderungen unserer Zeit, zu denen auch oft längere Trockenheit gehört, ist deshalb unser ganzes Können gefragt. So achten wir genau auf den Zustand unserer Böden, legen großen Wert auf eine nachhaltige Bearbeitung und überprüfen die Nährstoffversorgung über regelmäßige Bodenproben.

Der alte Begriff der „Scholle" wird oft auch in Verbindung mit „Herkunft und Heimat" verwendet – für uns gehört dies zweifelsohne zusammen.

 

Forstwirtschaft

Forstwirtschaft bedeutet Denken in Generationen: Was wir heute pflanzen und fördern, prägt den Wald von morgen. Zunehmende Wetterextreme und Schädlinge stellen die Bäume auf eine harte Probe. Durch aktiven Waldumbau mit dem langfristigen Ziel stabiler Mischwälder arbeiten wir seit vielen Jahren an der Widerstandsfähigkeit unserer Bestände. Naturverjüngung fördern und pflegen, aber auch manuelles Aufforsten - das ist nachhaltige Bewirtschaftung, mit der wir sicherstellen möchten, dass unser Wald auch in Zukunft lebendig und nutzbar bleibt.

 

Jagd

Die Jagd ist ebenfalls Teil der Arbeit in und mit dem Wald und damit keineswegs nur ein Hobby. In der heutigen Zeit gibt es für das Wild keine ausreichenden natürlichen Feinde mehr. Verbiss -und Fegeschäden an den jungen Pflanzen sind irreparabel und verhindern aussichtsreiche Zukunftsbäume. Nehmen diese Schäden überhand, ist die „forstliche Kinderstube“ gefährdet. Somit ist die Jagd ein wichtiger Einflussfaktor dafür, dass Junghölzer gedeihen können.

Entscheidend ist eine gute und enge Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Förstern und Jägern, damit der Wild- und Pflanzenbestand in einem gesunden Gleichgewicht gehalten werden kann.

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